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Rezept: Aronia Marmelade mit Apfel

Ende August ist bei uns im Garten Erntezeit für unsere Aroniabeeren. Da die Sträucher sehr ertragreich sind, können wir aber gar nicht alle Beeren alleine essen. Deswegen verarbeite ich sie gerne weiter. Unter anderem zu einem Saft, aus dem ich eine leckere Aronia Marmelade mit Apfel kochen kannst. Dieses leckere Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.

Rezept für eine Aronia Marmelade mit Apfel

Hmmm… diese Marmelade schmeckt auf einem Butterbrot richtig gut! Doch auch zum Backen verwende ich sie gerne, zum Beispiel um meinen beliebten Streuselkuchen mit Aronia zu backen. Der Apfel sorgt für die nötige Süße und passt perfekt zum eher herben Geschmack der Aroniabeere. Ein echter Genuss, den du dir unbedingt gönnen solltest. Hier mein Rezept:

Zutaten für ca. 6 Gläser:

  • 1 1/4 kg Äpfel
  • 200 ml Aroniasaft (gekauft oder selbstgemacht)
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  • Schäle deine Äpfel, schneide sie in Viertel und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie danach in kleine Stücke, damit du sie gut verkochen kannst.
  • Gib den Aroniasaft in einen großen Topf und erhitze ihn. Jetzt den Gelierzucker hinzufügen.
  • Halbiere die Vanilleschote längs und kratze das Mark mit einem spitzen Messer heraus. Das Vanillemark zu den Äpfeln geben und alles nochmal gemeinsam unter Rühren aufkochen und die Apfel-Aronia-Marmelade etwa 4 Minuten kochen lassen. Auch hierbei bitte weiter rühren, damit sie nicht anbrennt! Zu guter Letzt noch den Zimt dazugeben. 
  • Fülle deine Marmelade in saubere und heiß ausgespülte Gläser mit Schraubdeckel. Sobald du diese verschlossen hast, stellst du sie auf den Kopf und lässt sie so abkühlen. 

Exkurs: Eine kleine Geschichte der Marmelade

Wir alle lieben sie, wir alle kennen sie, doch seit wann essen wir Menschen eigentlich Marmelade? Die Geschichte des beliebten Gelees beginnt vermutlich im alten Rom. Zumindest hat man dort im Jahr 1937 mehrere Tongefäße gefunden, in denen Rückstände von einem Zwetschgenmus (Pflaumenmus für meine norddeutschen Leser) gefunden wurden.

Doch eigentlich ist Zwetschgenmus gar keine Marmelade, zumindest nicht nach den Richtlinien der Europäischen Union: Die hat festgelegt, dass nur Produkte aus Zitrusfrüchten, also zum Beispiel Orangen, als Marmelade beworben werden dürfen - mit ein paar wenigen lokalen Ausnahmen. Sind andere Früchte enthalten, müsste man eigentlich von Konfitüre sprechen. 

Die Konfitürenverordnung gilt seit dem 26. Oktober 1982 in Deutschland. Davor durften auch Produkte aus Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren oder Zwetschgen als Marmelade verkauft werden. Seit 2003 darf man allerdings auch Erzeugnisse aus anderen Früchten als Marmelade bezeichnen, solange diese auf Bauern- oder Wochenmärkten verkauft werden und aus eigener Herstellung des Verkäufers stammen. 

Du darfst deine selbstgekochte Marmelade also auch weiterhin so nennen, denn seien wir mal ehrlich: Ob Konfitüre oder Marmelade, das Wichtigste ist doch ohnehin der Geschmack. 

Was lässt sich mit Marmelade alles machen?

Am liebsten esse ich selbstgemachte Marmelade auf einem schönen frischen Bauernbrot mit etwas Butter. Doch nicht nur als Brotaufstrich schmeckt sie lecker, du kannst einen Teelöffel Marmelade auch in dein Müsli geben. Insbesondere, wenn du kein frisches Obst zur Hand hast oder es gerne ein wenig süßer magst. 

Doch auch zum Backen ist sie gut geeignet. Meine Aronia Marmelade mit Apfel verwende ich zum Beispiel gerne für Kuchen, Biskuitrollen oder Plätzchen zur Weihnachtszeit. Im Internet findest du zahlreiche Rezepte, die ganz bestimmt deinem Geschmack entsprechen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Marmelade-Kochen und Ideen ausprobieren!

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