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Rezept: Knoblauchöl selber machen

Knoblauchöl selber machen ist viel einfacher, als es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Du brauchst nur ein bisschen Zeit und einige wenige Zutaten. Mit deinem selbstgemachten Knoblauchöl kannst du dann allerlei Gerichte verfeinern und traditionellen Gerichten eine neue Geschmacksnote verleihen. Du weißt noch nicht, wie man Knoblauchöl selber machen kann? Dann habe ich hier ein einfaches Rezept für dich!

Was du unbedingt brauchst, um Knoblauchöl selber zu machen

  • Öl
  • Knoblauchknollen

Außerdem

  • eine Glasflasche oder ein anderes Gefäß für das fertige Öl

Welches Öl sollte ich verwenden?

Je nachdem, wofür du dein Knoblauchöl verwenden möchtest, bieten sich verschiedene Ölsorten an. Ich benutze am liebsten Olivenöl, um Knoblauchöl selber zu machen. Bedenke dabei aber, dass man nicht jedes Olivenöl auch zum Braten verwenden kann. 


Für asiatische Gerichte kannst du auch Erdnuss- oder Sesamöl verwenden. Diese haben schon von Natur aus einen leichten Eigengeschmack, der deinen Gerichten eine weitere leckere Geschmacksnote verleiht. Einen neutraleren Geschmack kannst du mit Sonnenblumenöl oder Rapsöl erzielen. Für welches Öl du dich im Endeffekt entscheidest, ist dir überlassen. Ich achte bei der Auswahl aber immer auf Bio-Qualität!   

Klassisches Knoblauchöl selber machen

Zutaten

  • 200 ml Öl deiner Wahl (am besten in Bio-Qualität)
  • 1 Knoblauchknolle

Zubereitung

  1. Schäle und schneide zuerst die Knoblauchzehen in kleine Stücken. Alternativ kannst du den Knoblauch auch mit einer Knoblauchpresse auspressen. Das ist wichtig, damit sich die ätherischen Öle später im Speiseöl freisetzen können. So entsteht der leckere Geschmack des Knoblauchöls.
  2. Gib den Knoblauch dann in das Gefäß, in dem du dein Öl lagern möchtest.
  3. Zuletzt musst du nur noch dein Öl über den Knoblauch gießen.
  4. Nun ist Geduld gefragt: Lasse das Öl mindestens eine Nacht lang durchziehen. Je länger du dich geduldest, desto intensiver wird der Geschmack des Knoblauchs hervortreten.

Zutaten für ein besonderes Knoblauchöl

Du kannst nicht genug davon bekommen, Knoblauchöl selber zu machen? Dann versuche doch mal noch andere Zutaten zu der Grundmasse zu geben! Es gibt viele Möglichkeiten, wie andere Pflanzen und Kräuter deinem Knoblauchöl sowohl optisch als auch geschmacklich den letzten Schliff verleihen können. Mit einem Zweig Thymian oder Rosmarin ist die Ölflasche in der Küche ein richtiger Hingucker. 

Hier meine Liste an Zutaten, die in einer Glasflasche super aussehen und auch geschmacklich richtig was hermachen:

  • Kräuter: zum Beispiel Basilikum, Thymian, Rosmarin, Bärlauch
  • Gewürze: Pfefferkörner, getrocknete Chilischoten
  • getrocknete Tomaten

Geröstetes Knoblauchöl selber machen

Zutaten

  • 200 ml Öl
  • 20 Knoblauchzehen

Außerdem

  • eine Flasche oder ein anderes Gefäß
  • eine Auflaufform

Zubereitung

  1. Um diese leckere Variation des Knoblauchöls selber zu machen, musst du den Knoblauch weder schälen noch pressen. Schneide zuerst einfach den Strunk unten und den Stiel oben ab. Dann kannst du die Zehen einfach grob mit der Hand voneinander trennen und in eine Auflaufform geben.
  2. Übergieße nun den Knoblauch großzügig mit deinem Öl. Bei der Wahl des richtigen Öls solltest du bei dieser Variante besonders gut darauf achten, dass man das Öl auch erhitzen kann.
  3. Die Form muss jetzt für etwa 40 Minuten bei 150 °C in den Backofen. Bei diesem Vorgang erhält das Öl seinen angenehmen und milden Knoblauch-Geschmack. Das Besondere an diesem Öl sind die Röstaromen, die durch das Erhitzen entstehen.
  4. Sind die 40 Minuten vergangen, nimm vorsichtig die Form aus dem Ofen und lasse das Öl gut abkühlen.
  5. Anschließend kannst du das Öl durch ein Sieb geben und in deine Flasche füllen. Du kannst dieses Öl direkt verwenden oder noch einige Zeit lagern. Erst bei der Lagerung bildet sich der endgültige Geschmack des Öls heraus.

Was wird aus den frittierten Knoblauchzehen?

Die heraus gesiebten Knoblauchzehen solltest du auf keinen Fall wegwerfen. Während des Backens haben diese sich mit dem Öl vollgesogen, sodass du sie nun einfach mit einer Gabel zerdrücken kannst. Mit ein wenig Salz entsteht eine leckere Knoblauch-Paste, die du ganz einfach auf Brot oder zu Pasta genießen kannst. 

Leckere Rezeptideen mit selbstgemachtem Knoblauchöl

Mit geschmackvollen Ölen kannst du ganz einfach viele Gerichte aufpeppen. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Dabei kannst du für dich entscheiden, ob du klassisches Knoblauchöl oder die etwas mildere Variante aus gerösteten Knoblauchzehen verwenden möchtest. 

Pasta

Knoblauchöl kannst du für verschiedene Pasta-Gerichte verwenden. Die naheliegendste Option ist dabei wohl Spaghetti aglio e olio. Dazu musst du lediglich deine Nudeln kochen und mit frischem Knoblauch und deinem selbstgemachten Knoblauchöl vermischen. Sicherlich hast du noch zahlreiche andere Ideen, in welchen Pasta-Gerichten du dein Öl verwenden kannst.

Brot

Hast du genug von langweiligem Brot? Dann solltest du dieses schnelle Rezept einmal ausprobieren: Röste eine Scheibe Brot mit deinem Knoblauchöl in einer Pfanne an.  Anschließend kannst das leckere Brot mit einem Belag deiner Wahl genießen. 

Fisch und Fleisch

Wenn du ein hocherhitzbares Öl gewählt hast, kannst du Fisch und Fleisch in deinem Knoblauchöl anbraten. Dadurch erhalten die Gerichte eine leichte Knoblauch-Note und du sparst dir die Zeit für aufwändige Marinaden.

Salat

Eine andere Möglichkeit ist, dein Knoblauchöl für das Dressing deines Salats zu benutzen. Dabei ist es egal, ob du einen frischen Tomatensalat machen möchtest oder eine bunte Salat-Bowl

Ofengemüse

Für ein schnelles Ofengemüse kannst du Gemüse deiner Wahl auf ein Backblech geben und dann vorsichtig dein Öl darüber träufeln. Gib am besten auch noch etwas Salz und Pfeffer über dein Gemüse. Außerdem kannst du dazu noch einige Kräuter über dem Gemüse verteilen. Besonders lecker ist das Knoblauchöl als Marinade für Ofenkartoffeln!

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